Posts mit dem Label mkhleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label mkhleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Juni 2011

Das Bild zum Buch 7: Jess hatte auch Spass


Ja, ich hab schon ziemlich viele Fotos aus dieser Zeit. Man verändert sich - sein Inneres mit dem Äußeren. Um zu verkraften, dass man plötzlich keine Haare mehr hat, das Gesicht manchmal ganz verquollen aussieht und grau, dann aber auch wieder strahlend frisch, weil man endlich an Tag 11 oder in einer der Behandlungspausen angelangt ist, habe ich mich dauernd geknipst oder auch gefilmt. Die Veränderungen gehen so schnell, dass der Kopf manchmal nicht mitkommt. Schneller, als im richtigen Leben. Hier mal Ausschnitte aus ner kleinen Fotosession.

Freitag, 3. Juni 2011

Das Bild zum Buch 6: Kopftuch


Das Nähstudio, in dem ich meine Kopftücher nähen ließ, ist in der Baden-Badener Rheinstraße.
Für mich kam eine Perücke nicht infrage. Im Sommer trug ich die Tücher, im Herbst/Winter oft Mützen.

Im Buch erzähle ich Genaueres darüber.

Dieses Bild ist gleichzeitig auch sozusagen der "Arbeitstitel" von Mein Krebs heisst Leben gewesen.

Dienstag, 31. Mai 2011

Das Bild zum Buch 5: Jess


Blick ins Buch: "Glück ist die Abwesenheit von Schmerzen" (aus China)

Bei meiner Art der Chemotherapie wusste man, dass die Haare nach genau 14 Tagen ausfallen.
Ich hatte Kopftücher und Marge-Simpson-Schlumpf-Mützen - hey, es war Sommer und es geht doch nichts über ne coole Sommerfrisur.
Als Tipp für alle, die gerade betroffen sind: Die selbstklebenden Fusselrollen sind super als Bürstenersatz - ich habe damit regelmäßig meinen Kopf abgerollt, sodass nur wenige Haare wirklich ausfielen - nichts lag herum.

Es geht vorbei - und was ist schon Haarausfall, wenn man buntes Zeug auf dem Kopf tragen kann?
Die Schmerzen waren viel schlimmer, doch auch diese Tage gab es: Schmerzfrei-nachdenklich, aber wahnsinnig glücklich:O)

Sonntag, 29. Mai 2011

Hilfe - Fragen beantworten

Nachdem sich die Diagnose Krebs "gesetzt" hat und man alles hat sacken lassen, beginnen die Gedanken im Kopf Purzelbäume zu schlagen. Nicht so fröhliche, aber umso verwirrtere.
Erster Ansprechpartner ist dann vermutlich der Überbringer der Nachricht. Im schlechtesten Fall per Telefon, im besten Falle persönlich in Praxis oder Klinik.
Meine Klinik-Ärztin konnte mir nichts über die Heilungschancen sagen und zuckte nur mit den Schultern, als ich nachfragte. Persönlich ist also auch nicht immer besser. Ich hatte danach aber wirklich Glück: Ich konnte sofort meine Hausärztin erreichen, ohne die ich vermutlich niemals meine innere Ruhe erlangt hätte, denn sie konnte mir in kürzester Zeit Mut machen und mich beruhigen. Und schon einen Tag später hatte sie sich "den Rest" angelesen, den ich auch noch wissen musste.
Dann lernte ich meinen Onkologen kennen, den Doc, der in der Behandlungszeit für mich zuständig war - mehr als ein Engel. Er nahm sich immer Zeit, ich hatte tausende Fragen auf Zetteln stehen und er ging sie alle mit mir durch, so gut wie jederzeit. Auch das hat mich sicherer gemacht.
Die Broschüren der Deutschen Krebshilfe waren mir ebenfalls ein guter Ratgeber, man kann sie kostenlos downloaden oder per Post bestellen.
Wenn niemand da ist oder der "Draht" zu den behandelnden Ärzten nicht soooo gut ist, bietet sich der KID, Krebsinformationsdienst, an: Zu meiner Zeit konnte man seine Nummer auf einen Anrufbeantworter sprechen und wurde zurückgerufen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat seinen Sitz in Heidelberg und die Telefonnummer lautet 0800-4203040 - die Menschen dort sind für Euch da. Ansonsten findet sich bestimmt ein Arzt oder Psychologe im weiteren Bekanntenkreis. Ruhig mit anderen Menschen sprechen, wenn ihr Euch alleingelassen fühlt - irgendwer kennt sicher jemanden, der medizinisch helfen kann - und auch einfach mal "nur" zuhört.
Suchmaschinen im Internet würde ich nicht bemühen - die Ergebnisse machen einen nur verrückt.
Helfen können auch Menschen, die bereits Krebs hatten - mir haben damals unglaublich Viele gesagt "ach, ich hatte das auch schon und man kann es schaffen". Sowas ermutigt und man lernt, nach vorne zu sehen.
Natürlich dürft Ihr auch mir nach wie vor mailen, aber "echte" Menschen im näheren Umfeld tun auch ganz gut:o)
Kopf hoch! Ihr könnt es auch schaffen. Warum sollte das nicht so sein? :o)

♥

Donnerstag, 26. Mai 2011

Das Bild zum Buch 4: Jess auf CD

"Ich passe auf eine ganze CD!!" (Den Zusammenhang findet Ihr relativ am Anfang im Buch:O))

Mittwoch, 25. Mai 2011

Das Bild zum Buch 3: Fridolin mog nimma


Fridolin ist mehr als ein Plüschlöwe. Wie Ihr im Buch lesen könnt, haben Stofftiere eine Seele - und stehen Dinge wie Punktion, Operationen und lange Nächte super durch. Nur manchmal, da liegen sie dann "so rum".

Montag, 23. Mai 2011

Das Bild zum Buch 2:


Passend zum Kurzgeschichtenwettbewerb auf neobooks.com gibt´s heute für Euch den Zettel, der mein Leben veränderte:
DER BEFUND
Hodgkin, Lymphdrüsenkrebs, kann man nicht wegoperieren. Aber wenn der Verdacht auf diese Krebsart fällt, darf man sich drei Tage in eine HNO-Klinik legen, ein oder zwei Lymphknoten werden entnommen (Die OP dauert keine halbe Stunde) und dann auf Krebszellen untersucht. Bei mir haben sie damals welche gefunden.

Die Lymphknoten werden dann gezielt mit Chemotherapie behandelt und dann noch bestrahlt.

Sonntag, 22. Mai 2011

Kurzgeschichtenwettbewerb auf neobooks.com

Heute erzähle ich mal wieder was von neobooks: Zusammen mit Suite 101 gibt´s einen Kurzgeschichtenwettbewerb - und das ist mein Beitrag:
DER BEFUND
Vielleicht habt Ihr Lust, selbst etwas zu schreiben - oder einfach eine klitzekleine Rezension für mich abzugeben?
Es grüßt Euch
Eure Jess

Montag, 7. Februar 2011

Mittwoch, 21. Juli 2010

Krebs besiegt

Es ist ja seltsam, was für Zufälle einem immer mal wieder so begegnen. Heute früh war ich im Kurpark, um für unsere Geschäftswebsite noch ein paar Fotos zu knipsen und da sehe ich dieses Flugblatt samt Kastanien auf einer Bank liegen. Was für ein gutes Gefühl zu sagen "Krebs besiegt!" :o))