Donnerstag, 30. April 2026
Buchgeburtstage
Montag, 20. April 2026
My social Battery
Wer mir auf Instagram folgt, kennt my social Battery schon - hier zeige ich sie nun auch, die lustige Anzeige mit ernstem Hintergrund.
Wenn ich mit Menschen zu tun habe, ist das bereichernd oder anstrengend. Es gibt fast nix dazwischen. An meiner alten coolen Flickenjeansjacke für den Übergang im Frühling und Herbst mit Buttons und Bügelbildern steckt das unverkennbare Zeichen, ob ich meine Ruhe haben möchte oder angesprochen werden kann. Nicht, dass Menschen, die einen trotz Kopfhörern oder Abstand zulabern, darauf achten würden, aber für mich ist es ein guter Kompass. Ich schiebe früh am Morgen alles auf Grün - irgendwann wandert die Anzeige auf Gelb oder Rot. Das zeigt mir auch, wie schnell ich reflektiere und wann ich es nicht tue. Also, ich finde dieses Teil sehr nützlich.
// Unbezahlte Werbung
Die Buttons sind von left&Woke und kindasfckreations
Montag, 1. Dezember 2025
Shirinchen
Sonntag, 30. November 2025
Keramikkatzen
Ich habe Euch gestern von den Keramikkatzen erzählt, heute zeige ich sie. Vielleicht findet Ihr ja im Junik Keramikstudio noch eine 😻
Freitag, 28. November 2025
Keramik bemalen
Schöne Welt
Für die einen ist es ein trostloser November, für mich ist es einer der schönsten Orte dieser Welt.
Donnerstag, 27. November 2025
Buchtipp: Tagebuch einer letzten Reise
Dieses Buch von Eva Maria Bauer aus dem Konkursbuchverlag ist etwas ganz Besonderes. Es sind Briefe, oder eher auch ein Tagebuch, von einer Frau an eine Frau, die ich beide nicht kenne, die aber für mich nun bekannt sind - und lebendig.
Margarete ist 87 Jahre alt, als sie sich zwar gegen eine Behandlung entscheidet, aber für eine Zeit zusammen mit Eva in einem ihrer Zuhause - bis sie verstirbt.
Eva schreibt so nah, so berührend und gleichzeitig klar und poetisch. In der zweiten Hälfte des Buches gibt es Interviews mit Menschen aus der Pflege/Palliativversorgung und Informationen zum Hospiz- und Palliativgesetz.
Davor steht noch ein sehr sehr guter Brief an eine Ärztin, in dem Eva das, was in der Klinik besser hätte laufen können, beschreibt. Ihr wisst ja, dass ich damals vor der Krebsdiagnose nach Hause geschickt wurde, weil der Arzt nicht an der Halsschlagader operieren wollte und ich habe es nur meiner tollen Hausärztin zu verdanken, dass die OP doch gemacht wurde. So einen Arzt hat Margarete auch, er kommt am Karsamstag zu ihr nach Hause und hilft auch, wo er kann. Dieses Buch ist irgendwie auch ein Geschenk an die Empathie und das verantwortungsvolle Handeln solcher Menschen. Auch die Nachbarn der beiden Frauen scheinen solche Menschen zu sein. Ich mag dieses Buch, geht es doch um Tod, aber dem damit verbundenen Wert des Lebens ❤️🩹 // unbezahlte Werbung
Die Fotos stammen vom Konkursbuchverlag, sie haben vorgestern meine Rezension repostet, Danke
Dienstag, 9. August 2022
Ein Buch für meine Seele
Michael Bordt SJ
Michael Boldt ist Jesuit und Philosoph und nimmt uns in diesem leicht in der Tasche mitzunehmenden Buch an die Hand. Ich war versucht, es in einem Rutsch durchzulesen - blätterte dann aber zurück und ließ es mich eine Zeitlang begleiten und Seite für Seite auf mich wirken.
Es ist kein "Arbeitsbuch", das hätte mich auch abgeschreckt. Auch würde ich es nicht als Sachbuch beschreiben.
Es
ist ein Buch, das mir in meiner Sammlung gefehlt hat. Eines dieser
Lebensbücher, die ich gerne immer wieder zur Hand nehme und auch
bestimmt weiterhin brauchen werde. Und empfehlen, empfehlen werde ich es
oft!
Donnerstag, 5. Mai 2022
Mein Katzenleben
Dieses Buch ist eine Herzensangelegenheit für mich. Schon, weil ich oft Mails bekommen habe, ob "Mein Krebs heißt Leben" weitergeht oder ob ich nicht mal meine Katzen-Posts zusammenfassen kann oder auch einfach nur, wie es mir inzwischen geht.
Ich bin gesund.
Ich habe eine gute Arbeit, eigentlich zwei, die mir sehr viel Freude bereiten.
Ich
habe dennoch genug Zeit, Zeit zu leben - das kam in den letzten Jahren
wirklich viel zu kurz und ohne die Pandemie und die daraus resultierende
Covid-Klarheit hätte ich vielleicht Vieles nicht geändert obwohl ich es
mir nach Stefs Tod vornahm.
Das Buch jetzt zu veröffentlichen ist
mein i-Tüpfelchen, mein Zusatzglück und ich bin sehr dankbar dafür. Ein
eigenes Buch in Händen zu halten ist ein unbeschreibliches Gefühl und
dass ich das jetzt bereits das zweite Mal in meinem Leben erleben darf
ist einfach unglaublich.
Natürlich freue ich mich, wenn es gelesen
wird. Ich verstehe aber auch, wenn Dir der Cat Content zuviel ist. Auch
mit dem Tod möchte nicht jeder konfrontiert werden.
Es sind aber zwei Themen, die mich bewegen, deshalb geht es in meinem Buch darum.
Es
ist als eBook (4.99 EUR) und Taschenbuch (9.99EUR) erhältlich und kann
sowohl bei Deinem lokalen Buchhändler bestellt werden als auch bei mir
direkt (10 EUR inkl Porto,
ich übernehme also bis auf 1 Cent das Porto und die Verpackungskosten für Dich 😀).
Der
Taschenbuchversand über mich dauert derzeit ein wenig, da ich bereits
einen Großteil verschickt und eine neue korrigierte Version bestellt
habe, die übernächste Woche dann wohl kommen wird.
Ab Mitte Mai kann ich dann täglich versenden und es wird ganz schnell gehen.
Bezahlung ist per PayPal oder Überweisung möglich.
Wenn ich genügend Exemplare verkaufe, wird Feliz Animal übrigens regelmäßig unterstützt werden.
Schreib mir gern an jess@meinkrebsheisstleben.de
Mittwoch, 27. April 2022
Mein Katzenleben
Lange war´s still, aber ich habe die Zeit genutzt und mein zweites Buch fertiggeschrieben. Nach "Mein Krebs heisst Leben" folgt nun genau elf Jahre später "Mein Katzenleben".
Ich habe mir viele Gedanken um den Tod gemacht. Gleichzeitig tobt zuhause das Leben - fünf Kater sind einfach nur lustig und bereichern jeden Tag. Dennoch ist es ein Buch, das nicht nur Katzenfreunde und -freundinnen lesen können. Es ist ein Büchlein über die Liebe zum Leben und das Wissen, dass fast immer alles gut werden kann.
Wer meine Katzen und mich begleiten möchte, kann dies bald tun. eBook und Taschenbuch werden in den kommenden Tagen ausgeliefert.
Wir freuen uns auf Euch!
Dienstag, 25. Januar 2022
Buchtipp: RÜCKBLENDE von Catherine Hall
Zwei Leben, zwei verschiedene Zeiten: Catherine Hall schreibt in ihrem Buch RÜCKBLENDE einerseits Eilzabeths Tagebuch aus 1914/15 und andererseits Jo´s Brief an Suze.
Die Wechsel sind spannend und ließen mich immer weiterlesen, weil ich sonst hätte vorblättern wollen, um den jeweiligen Teil weiterzulesen. Allerdings hätte mir ja dann wieder die andere Zeit gefehlt, darum habe ich dieses Buch binnen weniger Tage verschlungen.
Elizabeth arbeitet im Brightoner Royal Pavilion, zu dieser Zeit Lazarett für indische Soldaten. Sie ist mit Robert verlobt und muss immer wieder Grenzen erleben, da bestimmte Dinge einfach nicht „schicklich“ sind.
Jo kehrt aus Afghanistan nach Brighton zurück und erzählt in ihren Briefen an Suze, wie sie das Leben als Kriegsfotografin dort empfunden hat. Parallelen zu Elizabeth und gleichzeitig ab und an das Gefühl, die Menschheit sei „weiter“ – und dann doch wieder Einschränkungen, die einem die Gesellschaft auferlegt.
Es ist ein Buch mit vielen Geschichten, Lebensgeschichten, und die Menschen sind so wundervoll beschrieben, dass man sie meist ins Herz schließt. Ich musste weinen, an zwei Stellen, und berührend ist auch, wie Jo versucht, sich wiederzufinden, nachdem sie Schlimmes in Afghanistan erlebt hat. Dass Elizabeth auf etwas verzichtet und hoffentlich doch glücklich wird, ist auch eine Sache, über die ich lange nachdenken musste. Doch es ist keinesfalls ein bedrückendes Buch.
Auch habe ich viele Orte in Brighton und Hove wiedererkannt.
Wie man noch dazu das Leben in Afghanistan so anschaulich erzählen kann und die Fotos der Kriegsfotografin beschreibt, macht das ganze Werk zu einer Collage, einem Bild mit vielen Bildern darin.
Es ist ein Buch, das ich unbedingt in gebundener Form haben wollte. Ein Lebensbuch, eines, in das man immer wieder schauen mag. Du bekommst es aber auch als eBook beim Verlag Krug und Schadenberg und anderen Onlineportalen.
Mittwoch, 22. Dezember 2021
Nina Bach: Stadt Land Herz - BUCHTIPP
Ich liebe Romane, in denen ich nicht groß denken muss. So Fantasykram mit etlichen Figuren hab ich früher mal gelesen, auch dicke Wälzer, aber inzwischen brauche ich in meinem bewegten Leben Feelgood-Bücher und Gutes aus dem richtigen Leben. Nichts anderes ist der zweite Teil von Nina Bach, bekannt als Kristina Hortenbach-Promireporterin.
Der zweite Teil ist noch besser als der erste:
Als ich den ersten Teil las, wünschte ich mir so so sehr einen zweiten und dass dieser jetzt schon erschienen ist, war für mich pures Glück. Denn diese Geschichte macht glücklich. Es ist so ein Buch, bei dem man schnell weiterlesen möchte um die ganze spannend-lustige Geschichte rasch zu erfahren, man aber auch gleichzeitig langsamer lesen will, um möglichst lange etwas von dem Buch zu haben. Nathalie und Ina zeigen, wie wichtig Freundinnen sind. Wie schön es ist, sich alles erzählen zu können. Die anderen Personen sind so wundervoll beschrieben, dass man selbst gerne Teil dieser Menschen wäre. Der skurrile Chef, der attraktive Nick, die Dialekt sprechenden Eltern und Zitate von der Oma - kurz gesagt es ist ein perfektes Buch für mich. Ein Glücklichmacher.
Der Spagat zwischen Schwarzwald und Berlin, Job und Familie, Überraschungen und Wendungen glückt sehr. Ich kann beide Bücher als Geschenk im Doppelpack sehr empfehlen!
Dienstag, 30. November 2021
Liebe Stef - Drei Jahre ohne Dich
Man musste Dich immer an Daten erinnern. An Geburtstage, Termine, sogar Deine Yogastunden. Du hast aber Wert darauf gelegt, anzurufen, zu gratulieren, auch wenn es abends eine Party gab und Du das Geburtstagskind dann sowieso sahst. "Erinnere mich bitte an.." sagtest Du, hast Dich blind darauf verlassen, dass wir Dein Kalender waren. Klar, Du hast Dir Dinge notiert, sie im Handy gespeichert. Aber verlassen hast Du Dich auf uns. VERLASSEN HAST DU UNS. Vor drei Jahren an diesem Tag. Unfassbar, als wäre es gestern gewesen droht diese Zahl - dieser erste Dezembertag - das ganze Jahr über. Denn Du fehlst nicht nur heute. Sondern immer. Du bist zu früh gegangen und ich kann mich noch immer nicht daran gewöhnen. Insgeheim warte ich darauf, dass Du wie üblich plötzlich auftauchst, den Raum einnimmst oder mir im Wald begegnest, mir einen Klaps auf den Rücken verpasst und sagst: "na altes Haus, erzähl mal, wir haben ja ewig nicht geredet". "Erzähl mir was" hast Du oft zu mir gesagt. Ich wünschte, es wäre nochmal so. Und ich glaube, dann würde ich schweigen. Weil das mit dir auch immer ging.
Dienstag, 5. Oktober 2021
Gib acht auf Dich - ich darf an der Kampagne des Pinktober/Die Mammomädels teilnehmen
Als ich an Krebs erkrankte, kam sehr viel Hilfe aus meinem Freundeskreis. Ich hatte mit Anfang 30 Lymphdrüsenkrebs und war ein halbes Jahr in Behandlung. Das war anstregend, und damals postete man noch nichts auf Instagram und hilfreiche Bücher gab es auch kaum, aber aufgrund der lieben Menschen um mich herum war es auch eine sehr glückliche Zeit. Das klingt paradox, aber ich lernte in dieser Zeit, Hilfe anzunehmen und mir gleichzeitig genug Zeit für mich zu nehmen.
Eine Freundin, die älter ist als ich, half mir besonders viel in unseren Gesprächen und E-Mails. Sie hatte Jahre zuvor Brustkrebs gehabt (da kannten wir uns noch nicht) und wusste wie ich mich fühle. Sie sagte immer, dass ich es auch schaffe, weil sie es doch auch geschafft hat. Und mit dem gut heilbaren Lymphdrüsenkrebs, den ich hatte, lag sie damit auch gar nicht so falsch. Ich gelte inzwischen längst als geheilt.
Was ich damals schon vermutete, stellte sich ein Jahr später als wahr heraus: Mit meinem eigenen Krebs konnte ich viel besser umgehen als mit dem von anderen.
Ebendiese Freundin erkrankte erneut an Brustkrebs - an einer anderen aggressiveren Art als zuvor. Was ich mir immer dachte, nämlich, dass es für die Angehörigen schwerer ist, weil sie es selbst nicht unter Kontrolle haben und man selbst als Patientin ja in dieser "Behandlungsmühle" ist, in der man gar nicht so arg über alles was passiert nachdenken kann, weshalb ich es als "leichter" empfand, weil ich ja nur bei allem was der Arzt sagte mitmachen musste, trat ein: Die Freundin erzählte mir von ihrem Brustkrebs und ich war erst einmal hilflos. Dann jedoch, ich erinnere mich sehr gut, sagte ich intuitiv auf einem unserer Spaziergänge zu ihr: "Du bist wirklich etwas Besonderes. Aber so besonders, dass du beim zweiten Brustkrebs, stirbst, bist du nicht!" Wir lachten Tränen und sie gilt nach ihrer langen Behandlung tatsächlich bis heute als geheilt. Für Frauen von 50 bis 69 Jahren wird zur Brustkrebsfrüherkennung das Mammographie-Screening angeboten. Ich selbst habe vor zwei Jahren einen Knoten in meiner Brust ertastet. Da ich in dem Bereich wegen des Lymhdrüsenkrebs bestrahlt wurde und es auch familiäre Vorbelastungen gibt, gehe ich jährlich zur Mammographie. Dieser Knoten war letztendlich gutartig. Aber meiner Freundin und einigen anderen Frauen, die ich kenne, hat die Mammographie das Leben gerettet. Gib acht auf Dich!
Foto: Katy Otto Make-Up: Julika Fiene
Dienstag, 21. September 2021
Get together mit den Mammomädels zur Pinktober-Aktion 2021
Am Wochenende durfte ich nach Berlin reisen und die Mammomädels und
viele weitere tolle Frauen treffen. Wir wurden fotografiert (Foto folgt)
und hatten ein schönes Beisammensein.
Es ist wichtig, die Brust abzutasten und am Mammographie-Screening teilzunehmen, um Brustkrebs vorzubeugen. Im Brustkrebsmonat Oktober, dem Pinktober, wird dann auf Facebook und Instagram wieder Einiges gepostet. Ich freu mich drauf!
Beeindruckt, wie toll wir alle zusammenpassten, fuhr ich beseelt wieder nach Hause. So ein schöner Tag!
Mittwoch, 18. August 2021
Warum ich geimpft bin!
Warum ich bereits seit einigen Monaten 2fach geimpft bin? Weil ich auch nicht ohne Fahrradhelm radfahre. So einfach ist das.
Die
Narbe erinnert mich täglich an meine Krebszeit und ich bin so dankbar,
das diese Zeit nur noch Erinnerung ist, genau so, wie ich es mir damals
gewünscht habe. Schon deshalb trage ich Verantwortung für mich und
andere. Und wer meint, Geimpfte bekommen doch auch Corona und sind auch
ansteckend: Ja einzelne, aber Verläufe sind weniger schwer und neueste
Studien zeigen, dass es eben doch weniger Ansteckungen gibt.
Wer
sich eingeschränkt fühlt, weil er bei Einreise eventuell in Quarantäne
soll, weil er nicht geimpft ist: Früher hat sich niemand drum geschert,
der sich gegen Malaria oder Hepatitis vor bestimmten Reisen impfen
lassen musste. Warum also jetzt während einer Pandemie?
Wer meint, wir leben in einer Diktatur:
Dann dürftest Du Deine Meinung ja gar nicht offen in sozialen Netzwerken oder gar Demos äußern!
Wer meint, wir sind schon eingesperrt gewesen, nur um die Alten zu schützen:
Sei froh, dass du ein Dach über dem Kopf hast und noch lebst!
Ärmel hoch!
Deine Entscheidung!
Freitag, 21. Mai 2021
Buchtipp: Nina Bach - Stadt, Land, Mann
1. Lesen Sie dieses Buch!
2. Warum meine Rezension eine Liste ist? Lesen Sie dieses Buch!
3. "Schöner Tag" ist ein tagtäglicher Begriff, mir aber nach 25 Jahren immer noch fremd. Sie können in diesem Buch aber auch noch wichtige Worte wie "Lumbeseggel" erlernen. Lesen Sie dieses Buch!
4. Frisuren wie Wollknäuel sieht man in Baden-Baden erstaunlich häufig, vermutlich ungewollt. Was das bedeutet? Lesen Sie dieses Buch!
5. Sie sollten beim Lesen dieses Buches Maultaschen im Haus haben.
6. Brauchen Sie Drama, Liebe, Freundschaft und müssen Sie mal wieder schallend lachen? Lesen Sie dieses Buch!
7. Möchten Sie Ina und die anderen vermissen, wenn das Buch zuende ist? Dann lesen Sie es!
8. Schenken Sie dieses Buch Ihren Freundinnen.
9. Die Autorin sollte eine Fortsetzung schreiben.
10. Es sollte jemand dieses Buch verfilmen.
Ich liebe es!
Freitag, 10. April 2020
Buchtipp: Christian Simon- Paul McCartney hautnah
Wir dürfen dabei sein, wie er zum Journalisten wird - höchstpersönlich unter die Fittiche genommen von Frank Elstner. Wir begleiten Christian Simon zum ersten Treffen mit Paul McCartney, sind Zeugen, wie seine Frau Moni wundervollste Fotografien macht und lauschen den Worten Pauls und Lindas - und Geoff und all den anderen, die Christian Simon hier zitiert.
Die Einstellung zum Leben, zur Welt, Umweltschutz, Tierschutz, die das Ehepaar McCartney teilen und die heute populärer kaum sein könnte, aber auch die Beschreibung eines ganz normalen besonderen Menschen, dessen Musik uns alle ein Leben lang begleitet, ist berührend und einfach NAH. Wenn Linda über Fotografie spricht, wird sich Moni sicher auch wiedergefunden haben, denn ihre Bilder sind einfach großartig und jeder, der ebenfalls gern fotografiert, erkennt sich wieder - beispielsweise sagt Linda, sie weiß schon wie ein Foto wird, das geht mir ganz genauso - ich sehe quasi durch Rechtecke, das sage ich schon lange.
Auch beeindruckend ist, wie respektvoll Paul ist, aber auch Geoff und Christian Simons Umschreiben aller Begegnungen. Von Beginn an bin ich in diesen wahren Lebensgeschichten gefangen, reise mit zu Konzerten und Interviews und zur Eröffnung der LIPA - mehr als einer Schule in Liverpool, für die sich Paul und Christian gleichermaßen einsetzen.
Paul erzählt Christian sehr offen von seiner Zeit mit John und den anderen, von seinen Ansichten, teilt Emotionen und Überlegungen zu seiner Kunst - seiner Musik und Malerei, aber auch zu Lindas Koch- und Fotografie-Künsten. Wenn es etwas Spannendes in Pauls Leben gibt, wird Christian Simon geholt und hört zu. Stellt die richtigen Fragen. Ist aber eben auch manchmal ohne Diktiergerät, nicht als Journalist, sondern als Privatmensch, bei Paul McCartney zu Gast.
Ihr wisst, gebundene Bücher kauf ich selten - ich lese dafür zu gern und 2 Taschenbücher zum Preis eines gebundenen Buches ist immer eine Überlegung. Dieses Buch wollte ich aber unbedingt jetzt haben, jetzt lesen und meine lokale Buchhandlung unterstützen. Ich bin sehr glücklich darüber, es gekauft zu haben. Es beinhaltet neben all diesen Lebensweisheiten, der großen Dankbarkeit des Christian Simon, die man aus jeder Zeile herausliest, auch Gedanken zu Pauls Songs und eine CD bzw einen Downloadlink. Es ist ein gutes Buch! Ich hätte weiter lauschen bzw lesen können :)
Link zum Verlag: Paul McCartney hautnah von Christian Simon









































