Ich erinnere mich gut an den besonderen großartigen Geschmack von Gebäck wie zB ein Croissant am 8. Chemotag während BEACOPP. Vorher sollte ich es wie noch einige andere Lebensmittel weglassen wegen der Nebenwirkungen zusammen mit den riesigen Chemotabletten. Noch heute ist es nicht selbstverständlich für mich, alles essen/genießen zu dürfen. Das ist wirklich ein Privileg. Übrigens wusste ich heute vor 10 Jahren noch nichts von meiner Diagnose wenige Wochen später. Krebs tut nicht weh und es war Glück, dass man ihn bei mir so früh fand
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Samstag, 17. Februar 2018
Geschmack
Ich erinnere mich gut an den besonderen großartigen Geschmack von Gebäck wie zB ein Croissant am 8. Chemotag während BEACOPP. Vorher sollte ich es wie noch einige andere Lebensmittel weglassen wegen der Nebenwirkungen zusammen mit den riesigen Chemotabletten. Noch heute ist es nicht selbstverständlich für mich, alles essen/genießen zu dürfen. Das ist wirklich ein Privileg. Übrigens wusste ich heute vor 10 Jahren noch nichts von meiner Diagnose wenige Wochen später. Krebs tut nicht weh und es war Glück, dass man ihn bei mir so früh fand
Donnerstag, 10. November 2011
Hilfe: Kliniktermine allein oder mit Angehörigen?
Viele Menschen fragen mich, wie ich das alleine geschafft habe. Ich hatte damals nur einmal jemanden zu einem Termin in der Klinik dabei, hingefahren wurde ich aber auch schonmal von Angehörigen - meist jedoch allein von meinem Lieblingstaxifahrer, der mich dann auch wieder abholte.
Ich würde sagen, das ist ´ne Typsache - manche Menschen brauchen jemand, der dabei ist - gerade Älteren oder Schüchternen würde ich es auf jeden Fall empfehlen, auch, weil nicht jeder Arzt besonders einfühlsam ist.
Wenn man weiß: mir tut es gut, wenn jemand Nahestehendes dabei ist, dann sollte man schauen, dass man rechtzeitig seine Herzensmenschen mobilisiert. Ich habe oftmals aber auch Zeit für mich gebraucht, Zeit, ein Buch zu lesen, Zeit "Mein Krebs heisst Leben" - Notizen zu schreiben, Zeit zum Nachdenken. Das kann man gut, denn man muss oft lange warten. Ich hatte zudem meistens Termine bei einem wundervollen Doc, der alles perfekt erklärte und bei dem ich mich gut aufgehoben fühlte - so hatte ich "alleine" keine Schwierigkeiten.
Wenn niemand "greifbar" ist, ist es gut, ein, zwei "Telefonjoker" zu haben - die Menschen, die einem zuhören, wann immer man es braucht und die einem das Gefühl geben: Ich bin für dich da. Solche Menschen habe ich. Darum: Handy mitnehmen, Buch mitnehmen und ggf ein Notizbuch. Sich Dinge von der Seele schreiben hilft ungemein. Auch wenn daraus hinterher nicht unbedingt ein Buch werden soll. Für Euch selbst kann es hilfreich sein.
Außerdem habe ich immer etwas Schönes nach den Terminen vor - ob das damals Chemo war und zuhause eine gute DVD auf mich wartete oder heute nach den Nachsorgeterminen ein tolles Frühstück oder ´ne Shoppingtour ist - sorgt für Euch, Ihr wisst selber am Besten, was gut für Euch ist. Man fällt nicht jedem Menschen gleich zur Last, der Euch begleitet. Angehörige helfen gerne (hier sei wieder einmal auf die Blauen Ratgeber "Angehörige" der Deutschen Krebshilfe hingewiesen), also lasst sie :O) Und ansonsten: Haltet durch! Es lohnt sich.
Ich würde sagen, das ist ´ne Typsache - manche Menschen brauchen jemand, der dabei ist - gerade Älteren oder Schüchternen würde ich es auf jeden Fall empfehlen, auch, weil nicht jeder Arzt besonders einfühlsam ist.
Wenn man weiß: mir tut es gut, wenn jemand Nahestehendes dabei ist, dann sollte man schauen, dass man rechtzeitig seine Herzensmenschen mobilisiert. Ich habe oftmals aber auch Zeit für mich gebraucht, Zeit, ein Buch zu lesen, Zeit "Mein Krebs heisst Leben" - Notizen zu schreiben, Zeit zum Nachdenken. Das kann man gut, denn man muss oft lange warten. Ich hatte zudem meistens Termine bei einem wundervollen Doc, der alles perfekt erklärte und bei dem ich mich gut aufgehoben fühlte - so hatte ich "alleine" keine Schwierigkeiten.
Wenn niemand "greifbar" ist, ist es gut, ein, zwei "Telefonjoker" zu haben - die Menschen, die einem zuhören, wann immer man es braucht und die einem das Gefühl geben: Ich bin für dich da. Solche Menschen habe ich. Darum: Handy mitnehmen, Buch mitnehmen und ggf ein Notizbuch. Sich Dinge von der Seele schreiben hilft ungemein. Auch wenn daraus hinterher nicht unbedingt ein Buch werden soll. Für Euch selbst kann es hilfreich sein.
Außerdem habe ich immer etwas Schönes nach den Terminen vor - ob das damals Chemo war und zuhause eine gute DVD auf mich wartete oder heute nach den Nachsorgeterminen ein tolles Frühstück oder ´ne Shoppingtour ist - sorgt für Euch, Ihr wisst selber am Besten, was gut für Euch ist. Man fällt nicht jedem Menschen gleich zur Last, der Euch begleitet. Angehörige helfen gerne (hier sei wieder einmal auf die Blauen Ratgeber "Angehörige" der Deutschen Krebshilfe hingewiesen), also lasst sie :O) Und ansonsten: Haltet durch! Es lohnt sich.
♥
Freitag, 19. August 2011
Achte auf Dich.
Gerade, wenn man eine Krankheit wie Krebs hinter sich gebracht hat, aber auch nach anderen einschneidenden Erlebnissen, ist die Auswahl des Umfeldes immens wichtig, damit man gesund bleibt. Darum möchte ich diesen Spruch mit Euch teilen, er ist mir gestern geschickt worden.
✿ ♥ ♥ "...There comes a time in your life, when you walk away from all the drama and people who create it. You surround yourself with positive people who make you laugh. Forget the bad, and focus on the good. Love the people who treat you right, pray for the ones who don't. Life is too short to be anything but happy. Falling down is a part of life, getting back up is living. A life worth living takes a bit of work, but it is worth it..."♥ ♥ ✿
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